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Villacidro: Piazza Zampillo

Villacidro: Piazza ZampilloDieser Platz ist seit jeher der Stadtkern. Ein Fluss lief einst durch den Platz: Die zwei Teile waren mit der Brücke Ponte de Su Vicariu verbunden.

1893 wurde auf der Piazza Zampillo einen eleganten Brunnen mit Wasserstrahl (zampillo) – aus Trachyt von Serrenti, das auch in der Fassade des Waschhauses angewendet worden war – errichtet. Die Bevölkerung nannte den Platz genauso, auch als er nach einigen Jahren Piazza XX Settembre umbenannt wurde.

Für die Einwohner Villacidros ist Piazza Zampillo immer Spiel-, Begegnungs- und Spazierplatz gewesen, aber um die Wende des 19. Jahrhunderts war er auch Handels- und Geschäftsplatz. Der Brücke de Su Vicariu gegenüber tauschten die Einwohner Getreide und andere Lebensmittel oder verkauften manche fremden Leute ihre Waren.

Auf diesem Platz zeigen sich der Montegranatico und die Häuser der beiden Familien von Villacidro, in denen die bedeutungsvollen Figuren des Romans Paese d’ombre aufgewachsen sind – die Cadoni und die Cogotti.

Der Montegranatico (eine Art Kornspeicher) stammt aus dem Jahr 1767, als der Minister der savoyischen Regierung Bogino, entschied einen in jedem Dorf des Reiches zu bauen, um die Landwirtschaft zu fördern. Auf dieser Weise wollte Bogino den Wucher vernichten, der die Gutsbesitzer und der Klerus zuungunsten der ärmeren Bauer trieben.

Villacidro: Piazza ZampilloIn jedem Dorf wurde ein Feld ausgesucht, das obligatorisch und kostenlos von Tagelöhnern und Ochsenbesitzern bestellt wurde. Hier wurde das Ernteergebnis gesammelt und diejenigen, die das fürs folgendes Jahr brauchten, hatten das für sehr niedrige oder nichtige Zinssätze zur Verfügung.

Autorenworte

"…Der Platz, der zur Huldigung der Familie Piazza Cadoni umbenannt wurde, war damals einfach ein Spielplatz, der allen Jugendlichen des Dorfes gehörte." (Giuseppe Dessì - Paese d’ombre) 

"…und endlich entschied man, die hölzerne Brücke zu errichten, und einmal wieder wie vorher in Norbio bei diesen Umständen zu leben; er wies dann auf den genauen Punkt hin, wo eine feste Eisenbrücke in der Zukunft errichtet werde. Diese Brücke gibt es heute immer noch und heißt Ponte Ferraris." (Giuseppe Dessì - Paese d’ombre)

"…Bald darauf kam er zur Piazza Cadoni. Das Wasser hatte fast schon die Stufe des Kornspeicherhalbgeschosses erreicht. Wenn das Wasser in den Speicher eingedrungen wäre, hätte es große Schäden angerichtet." (Giuseppe Dessì - Paese d’ombre)