zur Seite Hauptseite | zur Seite Kulturgebiet | zur Seite die Ortschaften | zur Seite die Schule im Kulturgebiet | zur Seite Community

Lassen Sie die Navigationsleiste aus und gehen Sie zum Inhaltsverzeichnis

Öffentliche Einrichtungen

  • Gemeinden:
    Villacidro
    Arbus
    Buggerru
    Fluminimaggiore
    Guspini
    San Gavino Monreale


    tel. 347 9170196
    info@parcodessi.com
  • Autonome Region Sardinien
    POR Sardegna 2000-2006
  • Europäische Union
    Dieses Projekt wurde mit dem Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) kofinanziert

Die Geschichte

Particolare delle mura del sito di Neapolis Die etruskische Begräbnisstätte im Tal Limene, die Überreste des römischen Aquädukts in Norbio, die verlassenen Kirchen auf den Hügeln aus der Zeit der Pisaner und was noch von dieser abgeschiedenen Region im Laufe der Zeit übrig bleibt, sogar die beiden aus dem 18. Jahrhundert kleine Paläste und das ebenso klein Priesterseminar – sie stehen aber etwas abseits, und gehören kaum zum Dorf – all das zeugt nicht von den sich aufhaltenden fremden Leuten, sondern von den vorbeigehenden, die sich hier in Parte d’I spi nicht ansiedeln konnten. Nur die Megalithgräber entsprechen der echten Natur dieses Landes und kennzeichnen eine autochthone Kultur, die ohne Spur verschwunden ist. (Giuseppe Dessì – Paese d’ombre)

Das Gebiet von Parte d’Ispi wurde seit dem Neolithikum bevölkert, wie die zahlreichen Fundstätten beweisen.

Das war die Epoche der Nuraghenkultur: einzelne, am Anfang einfache Steinbauten bis zu Nuraghenkomplexe, Grotten als Wallfahrtorte und Megalithgräber, welche die Archäologen inmitten der Äcker, auf den Hügel oder im Gebirge gefunden haben.

Die Phönizier kommen an die Südküsten Sardiniens seit dem 8. Jahrhundert v. C. und gründeten hier ihre Kolonien, unter denen auch die Stadt Neapolis. Von den Küsten drangen sie ins Inselinnere ein und sie gründeten weitere Kolonien, mit Anbauflächen umgegeben – vor allem Getreidefeldern –, die ihren Bedarf decken sollten.

Veduta del tempio punico-romano di Antas a Fluminimaggiore Und jedes Volk hat im Laufe der Zeit ihre Spuren auf dem Land, an den Küsten, auf den Bergen hinterlassen.

Im Kulturgebiet kann man diese Spuren der Vergangenheit durch Landschaft, faszinierende Überreste, Dörfernamen folgen und eine lange Geschichte von bekannten und manchmal auch unbekannten Persönlichkeiten kennen lernen – die Geschichte derjenigen Menschen, die gleichermaßen ihren Beitrag zur Entstehung einer heimischen Identität geleistet haben.