zur Seite Hauptseite | zur Seite Kulturgebiet | zur Seite die Ortschaften | zur Seite die Schule im Kulturgebiet | zur Seite Community

Lassen Sie die Navigationsleiste aus und gehen Sie zum Inhaltsverzeichnis

Öffentliche Einrichtungen

  • Gemeinden:
    Villacidro
    Arbus
    Buggerru
    Fluminimaggiore
    Guspini
    San Gavino Monreale


    tel. 347 9170196
    info@parcodessi.com
  • Autonome Region Sardinien
    POR Sardegna 2000-2006
  • Europäische Union
    Dieses Projekt wurde mit dem Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) kofinanziert
Hauptseite - The Park - Reiserouten - Bergbaugeschichte

Bergbaugeschichte

Il pozzo di San Giovanni del cantiere di PiccalinnaDas Kulturgebiet Giuseppe Dessì gehört zum Parco Geominerario della Sardegna (geologischen Bergbaupark Sardiniens.) Diese faszinierende Umgebung war und ist noch eine Inspirationquelle für die Literatur und die Dichtung.

Giuseppe Dessì erzählt in Paese d’ombre und andere Romane von Bergwerken und Bergmännern, Ortschaften und Ereignissen, und besonders von dem harten Leben tief im Inneren der Erde aber auch von den Einfluss des Bergbaus auf die Landschaft, die Bevölkerung und die Wirtschaft.

Der Bergbau hat nämlich klare Spuren hinter sich gelassen. Arbus, Guspini und Fluminimaggiore haben sich viel Mühe gegeben, um die Gegend wirtschaftlich umzustellen, damit sie Ferienziele werden konnten, aber ohne ihre Vergangenheit zu vergessen.

In Villacidro ist das Bergwerk am Canale Serci noch inmitten der Natur und deswegen dienen ihre Gebäude als Sitz der Försterei. Aber der Bergbau hatte auch Nachteile, wie die Entwaldung und die Umweltschäden. Der Pinienwald rund um die Stadt ist das Ergebnis der Aufforstung des späteren 19. Jahrhunderts. Villacidro hat keine besichtbare Bergwerke, aber man kann eine der größten Gießereien in Europa, die Gießerei Mandel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, besichtigen.

Nicht weit von Villacidro ist Montevecchio, eins der wichtigsten Bergwerke Europas, wo man den angel-sardischen Stollen in der Grube Sant’Antonio, die Grube Piccalinna, das Museum im Verwaltungsgebäude (auf dem Hügel Gennas) und das Mineralogisches Museum besichtigen kann. Die Ortschaft ist sehr breit und liegt inmitten einer wunderschönen Landschaft: An ihren Straßen entlang, unter diesen Gebäuden mit ihren besonderen Bauweisen, fühlt man sich wieder in der Vergangenheit.

Il Pozzo Gal in cui si estraevano la galena e la blenda nella miniera di IngurtosuSchon auf dem Weg zum Meer, in Richtung Ingurtosu, kann man die Gruben Ponente neben Wäldern und der Macchia sehen.

Der Durchgang zum Dorf besteht andererseits in einem Bogen, Teil der Verwaltungsgebäude, das mit Zierräten und einem fabelhaften Balkon aus rosa-fliederfarbenem Holz verziert ist.

Ingurtosu ist wegen seines alten Dünensystems Piscinas die spektakulärste und wichtigste Lokalität der Umgebung. Man kann das Bergbaudorf, den Förderschacht Gal, die Anlage Naracauli besichtigen und natürlich zwischen den Dünen spazieren gehen.

Weitere sehenswerte Ziele sind Buggerru und Fluminimaggiore.

Buggerru wurde wegen der Ausnutzung der Vorkommen gegründet und seine Ausrichtung wurde von den Bergbauarbeiten beeinflusst. Unmittelbar hinter dem Dorf und dem Hafen sind die Anlagen Malfidano und Lamarmora, den Stollen Henry, das Gedächtnismuseum, die Öfen, die alten Lager, das Haus des Leiters und die dicht nebeneinanderliegenden Unterkünfte der Bergmänner auf dem Bergabhang.

Buggerru war Spielplatz eines Blutbades, das auch im Roman Paese d’ombre erwähnt ist und das elegante Denkmal im kleinen Platz neben dem Hafen ist den toten Bergmännern gewidmet. Das Dorf stützte sich auf den Bergbau und wie auch in Montevecchio erinnert alles an der Vergangenheit.

Fluminimaggiore hat einen herrlichen Bergbestand, wo sich viele wichtige Bergbaustätten versteckt sind, wie die Bergwerke Su Zurfuru und Gutturu Pala, neben der Quelle Su Pubusinu.