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Paese d’ombre…Norbio, San Silvano, Cuadu, Ordena, Villacidro: Viele Ortschaften als Mittelpunkt der literarischen und wirklichen Welt von Giuseppe Dessì.
Mit einem Spaziergang durch die Straßen der Altstadt von Villacidro kann man an sich die Seiten von Paese d’ombre, Il disertore und San Silvano in Gedanken vorbeiziehen lassen. Man erkennt die Szenierien der Romane wieder und erfährt persönlich ihre Atmosfäre.
Die Piazza Lavatoio, Kennzeichen von Paese d’ombre und von Villacidro, ist jetzt wie damals Begegnungsplatz und Ausgangspunkt von zahlreichen und fantasievollen Routen.
Man kann am Wildbach Fluminera entlanggehen, obwohl es heute nicht mehr gibt, denn es ist noch unter der Straßendecke zu spüren. Mann kann den Platz durchqueren und die plaudernden Frauen beim Wäschewaschen mithören. Man kann sich das Schlachthaus, die Tränken, die Stimmen der Hirten, die das Vieh zum Tränken treiben, vorstellen. Man kann die Likörfrabrik Murgia, die Mühle Cadoni und einige der schönsten Häuser am Platz bewundern.
Nicht weit befinden sich die Pfarrkirche Santa Barbara, das Oratorio di Nostra Signora del Rosario, den Kornspeicher, die Piazza Cadoni. Und außerdem die Straße Via Roma, das Rathaus, das Baronpalast (jetzt Bischofspalast), das alte Gefängnis.
Man kann das Viertel Castangias durchqueren und den gleichnamigen Park erreichen; man kann zum Viertel Sant’Antonio heruntergehen und den wunderschönen Pinienwald, das die ganze Stadt umgibt, bewundern. Und viel mehr...
Wie die Farben auf der Palette eines Malers kann man die Routen kombinieren: mit Sofia das Salz kaufen gehen, oder Francesco auf seinem wahnsinnigen Fohlen hinterherlaufen; in der Nacht, mit Sante Follesa nach seinem Haus, wo seine ältere Mutter auf ihn wartet, heimlich zurückkommen; Angelo nach Carignosa, bis zu Sa Spendula begleiten oder die flüsternden Pinien zuhören...