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Hauptseite - The Park - Reiserouten - Durch Wälder und Täler

Durch Wälder und Täler

Panorama della vallata di Narti - VillacidroNatur und Berge stehen als Hauptthemen in den Werken Dessìs: Der Autor bezieht sich vor allem auf Villacidro, aber auch die Umgebung von Parte d’Ispi, an den Bergabhängen des Massivs Linas, erweckt viele Gefühle.

Mit Villacidro als Ausgangspunkt sind eindrucksvolle Ortschaften erreichbar, die auch Dessì in seinen Romanen erwähnt hat.

In der Talebene Narti, von Urzeiten bebaut und heute noch eine der fruchtbaren und üppigen Gegenden rund um Villacidro, spielt sich der wahnsinnige Lauf und der folgende Tod von Francesco auf dem Weg nach Balanotti ab. Hier sind noch wunderschöne Orangen- und Olivenhaine mit ihren hundertjährigen noch fruchtbaren Olivenbäumen. Die Ortschaft ist mit dem Auto erreichbar, dann führen viele Wanderwege, die von hier ausgehen, durch die Wälder.

Gegenüber der Ebene Narti, jenseits des Flusses Rio Leni, befindet sich der Hügel San Sisinnio, der mit Zitrusfrüchten und Olivenbäumen bebaut ist. Auf seinem Gipfel erhebt sich die Landeskirche, dem Märtyrer aus Villacidro Sisinnio – der die Hexen vertrieben hatte – geweiht. Ein beeindruckender Park mit seinen tausendjährigen Olivenbäumen, vom Autor mehrmals erwähnt, umgibt die alte kleine Kirche.

An der Grenze mit Villacidro, Vallermosa und Domusnovas gibt es auf dem Gipfel vom Cuccurdoni Mannu die wundervolle Ortschaft Matzanni: Von hier aus überblickt man die ganze Talebene Cixerri und die Berge von Villacidro. In dieser wichtigen archäologischen Stätte sind drei Nuraghentempel und den Ruinen eines anderen kleinen karthagischen Tempels, die zu Fuß durch einen eindrucksvollen Bergpfad reich an Vegetation erreichbar sind.

Il colle di San Sisinnio su cui sorge l'omonima chiesa campestreIm Roman Paese d’ombre wird von einer an Wäldern reichen Gegend namens Escolca berichtet: Der Hauptfigur Angelo Uras schützt sie vor den skrupellosen Holzhackern, die hier das Holz für die Gießereiöfen hacken. Das wäre in Wirklichkeit der Park von Monti Mannu, der wegen seines Naturbestandes wohlbekannt ist. Von seinen Schluchten quillt der Fluss Rio Leni, aber es gibt zahlreiche andere Quellen und Wälder ringsherum. Durch einige Wanderwege kann man die beeindruckenden Wasserfälle Muru Mannu und Piscina Irgas erreichen, seltene Tier- und Planzenarten bewundern und schließlich einen Tag in der Natur verbringen.

Noch in Villacidro, aber in Richtung Guspini, befinden sich die Basaltnadeln von Giarranas, die wie Wachposten die Granitschlucht des Wasserfalls Sa Spendula wachen. Die Parks und andere sehenswerte Lokalitäten, die nicht mit dem Auto erreichbar sind, vermehren sich. Unter den beeindruckendsten Wanderungsziele ist Montevecchio, dessen Bergbaudorf und die alten Anlagen von einer dichten und üppigen Vegetation umgegeben sind. Monte Arcuentu, das Berg von Hercules oder Berg des Windes ist auf dem Weg vom Landesinnere, zur langen Küste von Arbus. Auf seinem Gipfel sind die Ruinen eines alten Schlosses und der Hütte eines alten Eremiten, der hier jedes Jahr seine Periode von Meditation verbringt.

In Richtung Meer erreicht man Fluminimaggiore, dessen Berge viele interessante Wanderwege haben.

Carrubo nella vallata di VillascemaBerge und Talebene dieses Gebietes haben viele Wanderwege, die durch die Wälder, an Felswände entlang, bis zu den höhesten Gipfeln laufen, wo man herrliche Landschaften entdecken kann.

Oft sind die Spuren des Vorbeigehens von Menschen zu finden, die Generation nach Generation vollständig gemäß der Natur gelebt haben, von der sie außerdem ihren Lebensunterhalt bekommen haben: u. a. Hütten der Holzhacker und -fäller, Raststätten der Kohlensucher, die Gehegen der Schweine- und Ziegenhirten.