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Der Park Castangias kann die Wiege von Villacidro definiert werden; der Fluss Fluminera quillt nämlich aus dieser Gegend und die Stadt entstand genau an seinen Ufern, von den Bergabhängen des Monte Omo und Monte Cuccureddu geschützt. Der Reichtum an Wasser kennzeichnet schon seit der Vergangenheit den Park, wo zwischen 1928 und 1932 eine Wasserleitung angelegt wurde, die das Wasser von zahlreichen Quellen ins Dorf leitete. Ihr Aufbau lehnte sich an den Stil der toskanischen Villen an und ließ die Landschaft wie einen eleganten und herrschaftlichen Garten aussehen, so dass viele Urlauber, die Villacidro als ihren Ferienort ausgewählt hatten, freuten sich auf eine Wanderung durch diese Gegend.
Vom Park ist die Hochebene Coxinas erreichbar und nach einem kurzen Fußweg kommt man zu eindrucksvollen Aussichtspunkten, woraus die wundervollen Berge um die Kleinstadt überblickt werden können.
Autorenworte
"Wer galoppiert zur Hochebene, den Kälbern hinterher, und mit einem immer freundlichen Gesicht? Mein Vater. Nur er führt mich auf dem Sattel bis zum Kastanienwäldchen, wo ein so trübes Wasser war, dass das Pferd sich hinstreckte, kaum die Wasseroberfläche berührend. Der Jagdanzug aus grünem Samt riecht nach Wasser, Wind, Thymian und Freiheit auf dem Land…" (Giuseppe Dessì - San Silvano).