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1700 wurde Villacidro wegen ihres Wasserreichtums, ihrer Wälder und ihrer Nähe den Bergbaugebieten, als der richtigen Ort für dieStiftung einer großen Gießerei ausgewählt. In der Gießerei hätten die Materialien verarbeitet werden sollen, die von den Bergwerken um die Städte Iglesias und Guspini gewonnen wurden.
1741 begann die Errichtung am Ufern des Flusses Leni.
1743 wurde die Gießerei in Betrieb gesetzt. Ihre Tätigkeit dauerte 50 Jahre lang, dann wurde sie 1797 geschlossen, obwohl sie gelegentlich bis 1806 noch in Betrieb war.
Nicht weit von ihre Ruinen wurde im Jahr 1800 eine Fabrik für Kupferverarbeitung angelegt.
Heute bleiben nur wenige Überreste von den beiden Anlagen erhalten: Sie sind trotzdem teils am Fluss Leni entlang teils in Privatgrundstücke zu sehen.