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Diese Stadt liegt im südlichen Teil des Golfes von Oristano, am Teich Marceddì. Sie wurde Ende des 5. Jahrhunderts v. C. von den karthagischen Phöniziern gegründet. Vorher waren hier, wie die Funde beweisen, Ansiedlungen der Nuraghenzeit.
Die Römer, die die Stadt ab dem Jahr 238 v. C. verwalteten, ließen viele Spuren hinter sich: Thermen, Zisternen, gepflasterte Straßen und gibt es außerdem zahlreiche andere Funde.
Auf dem Weg vom Guspini nach Sant’Agostino di Santadi sind die Überreste der Thermen zu sehen; im Mittelalter wurden sie aber auf eine kleine Kirche umgestellt, der Santa Maria di Nabui geweiht. Auf der linken Seite sind die Überreste des Aquädukts, welches das Wasser der umliegenden Berge in die Stadt leitete. Im Norden sieht man die Reste von der gepflasterten Straße und von vielen Zisternen aus Beton, dann noch weiter die Ruinen der kleinen Thermen und der Mauern eines alten Ortsteils und am Rand der Stadtanhöhe, die Reste eines Mauerzauns; von hier lief die Straße am Teich Merceddì vorbei, bis Uselis und Othoca.
In der Nähe der Teiche San Giovanni und Santa Maria liegt ein Hafen, der für den Handel, als Landungsplatz und als Schutz vor den Feinden sehr geeignet war.
Die Stadt wurde um das 7. – 8. Jahrhundert n. C. wegen der Gefährlichkeit des Lebens an der Küste und wegen des Mangels an Schutzgarnisonen verlassen.