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Arbus: Ingurtosu

Verwaltungsgebäude von IngurtosuDer Ortsteil Ingurtosu, wo heute nur wenige Familien wohnen, war zwischen 1880 und 1900 eins der bevölkertsten Bergbaugebiete. Das Dorf entwickelte sich um die ersten Gruben: Zuerst wurden mehrere Dutzende Häuser rund um den Förderschacht Maria Teresa erbaut. Dieser Förderschacht diente später als Postamt.

Für Jahrzehnte führten Englische und Französische Männer die Arbeiten, vor allem der Besitzer Lord Thomas Alnutt Vicomte von Brassey, auf der ganzen Welt bekannt.

Über das Dorf überragt heute noch das zum Meer ausgerichtete und auf einem Berg errichtete Verwaltungsgebäude, dessen Bauweise hölzerne Zierelemente, typisch für den neugotischen Stil und die nordischen Häuser, aufweist.

Das Dorf wurde seit Jahrzehnten verlassen: Die Ruinen der Anlagen für die Verarbeitung der Mineralien, neben den kleinen Unterkünften; die umliegende blühende Vegetation, die sich immer weiter ausbreitet; der nebenliegende Strand Piscinas; das macht Ingurtosu eine beeindruckende und zauberhafte Gegend, die dem Besucher vielerlei Gefühle erweckt.

Hier sind außerdem andere interessante Anlagen zu finden: die Laveria von Naracauli, Pozzo Gal, das ehemalige Krankenhaus (heute Försterei und Umweltlehrzentrum) und die Kirche Santa Barbara. In der Nähe von Ingurtosu ist ein weiteres Bergbaudorf, namens Pitzinurri.